Corona: Wie arbeiten wir nun digital zusammen?

Nicht alle können ihre Arbeit von zuhause verrichten, aber dank der Digitalisierung ist es doch für viele Arbeitgeber und Arbeitnehmer möglich.

Was nun unsere Zusammenarbeit betrifft, sehe ich das als Konfliktlösungsexpertin von zwei Seiten:

 

1: Sich nicht zu sehen, kann Konflikte schwächen.

 

2. Sich nicht zu sehen, kann Konflikte verstärken.

 

Zu 1: Insbesondere in angespannten Situationen kann es zunächst eine befreiende Wirkung haben, die Menschen, mit denen man sich im Konflikt befindet, nicht zu sehen. Und nicht mit ihnen persönlich zusammenzuarbeiten. Man kann einmal tief durchatmen und gewinnt Abstand zur Situation.

 

Diese Situation entspricht aber auf Dauer der „Vogel-Strauß-Methode“: den Kopf in den Sand stecken, ignorieren, nichts tun, aussitzen, abwarten. Durch das Nichtstun werden Probleme jedoch weder bearbeitet noch gelöst.

 

Zu 2: Bei konfliktären Konstellationen können sich diese Effekte noch verstärken. Jeder hat sein Bild, seine Meinung von seinem Kontrahenten. In der digitalen Zusammenarbeit werden viele E-Mails geschrieben, Telefonate, Telefonkonferenzen und Videoübertragungen werden ersatzweise zu persönlichen Besprechungen anberaumt. Das hilft schon mal. Aber insbesondere beim vermehrten Schriftverkehr fehlen bei der Kommunikation wesentliche Bestandteile: Augenkontakt, Stimmlage, Körpersprache.

 

Fazit: Die Situation ist nun mal jetzt so wie sie ist. Es betrifft sowohl unser Berufs-, als auch unser Privatleben. Und es werden wahrscheinlich noch weitere Dinge auf uns zukommen, die wir momentan noch gar nicht absehen können. Auch nicht die Frage nach einem: wie lange denn noch?

 

Meine persönliche Empfehlung an Sie lautet: Denken Sie positiv und zukunftsorientiert.

 

Nutzen Sie die Vorteile, die uns das digitale Arbeiten bietet. Ziehen Sie das persönlich -digitale Gespräch einem E-Mail-Ping-Pong vor. Hier ist die Gefahr für Missverständnisse erfahrungsgemäß besonders hoch. Und: sollte es mal schwierig im digitalen Miteinander werden: behalten Sie die fehlenden Bestandteile einer Kommunikation ohne persönlichen Kontakt im Hinterkopf und kompensieren Sie diese mit einer konsens-orientierten Haltung.

 

Ich wünsche Ihnen dabei gutes Gelingen!

 

„Normalerweise“ biete ich Ihnen an dieser Stelle weiteres kostenfreies Expertenwissen im Download Bereich an.

 

Heute bitte ich Sie um ein Extra: Lassen Sie mich bitte wissen, wie Sie mit dieser besonderen Situation umgehen.

Schreiben Sie mir Ihre Rückmeldung per E-Mail an: kontakt@ng-mediation.de oder rufen Sie mich für einen Austausch unter 089 2441 67639 an.

 

Ich freue mich darauf, von Ihnen zu hören oder zu lesen!

 

Ihre Nadine Greck

Mediatorin für Wirtschaft & Familie und Lean Manager

 

Text, Grafik, Redaktion: Nadine Greck