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#dieblogparade #neustart - Konfliktlösung als Erfolgsfaktor - wie fange ich an?

Hervorragendes Zeit Management - und trotzdem knarzt es im Getriebe? Meine Projektkollegin dieser #dieblogparade Claudia Janssen ist Zeitmanagement-Expertin. Sie hat in ihrem Artikel mit drei Methoden aufgezeigt, wie uns allen ein erfolgreiches Zeitmanagement im Berufs- und Privatleben gelingen kann. Claudia ist Gründerin und Geschäftsführerin des FulltiME Magazins – DAS Magazin für berufstätige Eltern: www.fulltime-magazin.de.

Wie fange ich an, Konfliktlösung als Erfolgsfaktor zu sehen und umzusetzen?

In meinem Artikel erfahren Sie:

  1. Woran Sie (kalte) Konflikte erkennen
  2. Wie Konflikte zustande kommen
  3. Und: drei (mediative) Tools zur Konfliktlösung als Erfolgsfaktor.

Woran merken Sie, dass es Im Job nicht rundläuft, obwohl Sie von Ihrer Seite alles dafür tun? Hier sind einige Anzeichen, die auf (kalte) Konflikte hinweisen:

  • Grüppchenbildungen
  • Sie und / oder Ihre KollegINNen beschäftigten sich mehr mit sich selbst als mit der eigentlichen Arbeitsaufgabe
  • Sie fühlen sich für ihre Leistung und/ oder als Person nicht anerkannt und nicht wertgeschätzt.

 Nun wissen Sie etwas mehr darüber, woran Sie vorhandene Konflikte erkennen. Als Mediatorin für Wirtschaft & Familie und Lean Manager interessiere ich mich aber auch immer für die Ursachen.

Es gibt zwei Erklärungen, die in meinen Augen gut zusammenfassen, wie Konflikte überhaupt entstehen.

  1. Ich fühle mich in meinem Denken, Handeln und Fühlen durch eine andere Person eingeschränkt.
  2. Ich bin über das Verhalten einer anderen Person empört.

Die entsprechenden Gefühle empfinden Sie. Natürlich entscheiden Sie selbst, wie Sie mit diesen Wahrnehmungen umgehen. Vielleich kommen Sie zu dem Entschluss, dass es die Aufregung und Ihre Energie nicht wert sind, in einen Konflikt zu gehen. Oder Sie entscheiden sich dazu, miteinander zu sprechen, zu streiten, zu diskutieren oder in die Konfrontation zu gehen.

  

Wie auch immer Ihre Entscheidung situationsbedingt ausfällt: ich empfehle Ihnen immer, eine angespannte Situation zu lösen. Denn: eine Konfliktlösung ist auch immer eine Erleichterung – sowohl im (zwischen-)menschlichen Bereich als auch in der Arbeitswelt.

Konflikte kosten. Geld und Zeit. Und Energie.

Im Sinne von #newwork belasten Konflikte die Menschen: ihr Miteinanderarbeiten und ihre Beziehungen zueinander können in Mitleidenschaft gezogen werden. Auch die Bestätigung der Sinnhaftigkeit ihrer Tätigkeit kann dadurch beeinträchtigt werden.

 

Aber auch im Sinne der klassischen Effizienzbetrachtung können Konflikte belasten. Die renommierte Unternehmensberatung KPMG hat in ihrer Konfliktkostenstudie unter anderem aufgezeigt:

  • 10-15% der Arbeitszeit in jedem Unternehmen werden für Konfliktbewältigung verbraucht.
  • 30-50% der wöchentlichen Arbeitszeit von Führungskräften werden direkt oder indirekt mit Reibungsverlusten, Konflikten oder Konfliktfolgen verbracht.
  • Die Summe der Konfliktkosten im Unternehmen ist so groß wie mindestens 20% der gesamten Personalkosten.
  • Jedes Unternehmen kann mindestens 25% seiner Konfliktkosten einsparen, wenn diese zuvor gemessen und damit transparent gemacht wurden.
  • Ein Konfliktkosten-Controlling ermöglicht es den Unternehmen, Konfliktkosten zu messen, zu managen und dysfunktionale Konfliktkosten zu reduzieren. 

Für mich als Wirtschaftsmediatorin folgt daraus: Konfliktlösung ist ein Erfolgsfaktor!

  

Also: Fangen Sie an, sprechen Sie miteinander.

Eine Konfliktlösung steigert die Arbeitseffizienz, senkt die Konfliktkosten nachhaltig, und stärkt dabei Sie und Ihr Team. Ob Sie die Konfliktlösung allein steuern oder mit der Unterstützung einer neutralen dritten Person im Rahmen einer vertraulichen Mediation, gehen Sie bitte wir folgt vor:

  • Erarbeiten Sie gemeinsam neue Regelungen für die Zukunft.
  • Denken und handeln Sie konsensorientiert.
  • Seien Sie dabei selbstbestimmt und eigenverantwortlich. 

Gerne gebe ich Ihnen dazu drei (mediative) Werkzeuge an die Hand, mit denen Sie selbst Konflikte lösen können:

  1. Erreichen Sie einen Perspektivenwechsel durch Ihr Gespräch
  2. Sammeln Sie zusammen zuerst Lösungsoptionen, dann bewerten Sie diese gemeinsam.
  3. Verhandeln Sie Ihre Lösungen miteinander. Machen Sie sich gegenseitig Angebote und stellen Sie nicht nur Forderungen.

 Schließlich haben Sie sich gegenseitig gut zugehört und wissen nun, welche Interessen die andere Person hat.

Eine Mediation arbeitet immer interessens- und konsensorientiert, damit die Interessen aller realisiert werden können.

 

Dazu ist es erforderlich, dass Sie sich zunächst selbst reflektieren. Stellen Sie sich die Frage, was Ihnen wichtig ist und warum. Formulieren Sie das in Worte und tauschen Sie sich mit Ihrem Gegenüber aus. Auf diese Weise können Sie gegenseitiges Verständnis oder zumindest Nachvollziehbarkeit erreichen. So gelingt ein Perspektivenwechsel.

 

Damit Sie das erreichen können, was Ihnen wirklich wichtig ist.

 

Wie Sie diese Selbstreflexion in Verbindung mit Stressabbau in wenigen Schritten im Rahmen einer Selbsthypnose umsetzen und anwenden können, berichtet Ihnen nun mein #dieblogparade Kollege Jan Kiem. Jan Kiem bietet Ihnen Coachings und Trainings mit Substanz. Jan ist zertifizierter Business Coach, spezialisiert auf Hypnocoaching und verfügt über eine langjährige Berufserfahrung in der gehobenen Hotellerie. Lesen Sie seinen Artikel „#dieblogparade #neustart - Anleitung zur Selbsthypnose - Wie fange ich an?“ ab 02.10.2020 hier.


Mein heutiger Artikel ist mein Beitrag im Rahmen des Projektes #dieblogparade #neustart „Wie fange ich an?“.

 

1 Thema. 8 Experten. 8 Artikel. 1 roter Faden. Ich freue mich, Mitglied dieses Projektteams zu sein. Wir schätzen den gegenseitigen Austausch und lernen voneinander. Bitte lesen Sie/ lest auch die Artikel unseres Projektteams ab dem angegebenen Erscheinungsdatum:

  1.  23.09.2020|Karl-Heinz Limberg | KHL Lifestyle | #dieblogparade #neustart - Recherche und Schreiben eines Blogs - Wie fange ich an? 
  2. 25.09.2020 | Dr. Irène Kilubi | Founder and MD brandPreneurs & brandFluencers |#dieblogparade #neustart - Eine starke Community in sozialen Medien aufbauen - Wie fange ich an? 
  3. 28.09.2020 | Claudia Janssen |Gründerin und Chefredakteurin FulltiME Magazin | #dieblogparade #neustart - Ein funktionierendes Zeitmanagement - Wie fange ich an?  
  4. 30.09.2020 | Nadine Greck | Mediatorin für Wirtschaft & Familie | #dieblogparade #neustart – Konfliktlösung als Erfolgsfaktor – wie fange ich an? 
  5. 02.10.2020 | Jan Kiem | Coachings und Trainings mit Substanz | #dieblogparade #neustart - Anleitung zur Selbsthypnose - Wie fange ich an?
  6. 05.10.2020 | Heiner Boos | Denken wie ein Champion – Coaching für mentale Kompetenz | #dieblogparade #neustart – Mentale Kompetenz als Schlüssel zur Selbstbestimmung – Wie fange ich an?
  7. 07.10.2020 | Chris Schiebel | Botschafter für Projektmanagement | #dieblogparade #neustart - Leistungsfähigkeit trotz Stress im Projekt - Wie fange ich an?
  8. 09.10.2020 | Heike Nirschl | Heike Regina Nirschl – Ihr Karrierecoach | #dieBlogparade #neustart - Jobwechsel - Wie fange ich an?  

Das große Finale gibt es am 12. Oktober 2020! An diesem Tag werden alle Artikel zu EINEM Artikel zusammengefasst und auf LinkedIn veröffentlicht. Zusätzlich schreibt jeder Teilnehmende dieses Projektes sein persönliches Fazit über #dieblogparade #neustart – Episode#1 und teilt dieses auf seinem Blog mit Euch/ Ihnen.

 

 

Wir freuen uns auf den Austausch und das Netzwerken mit Ihnen und Euch!

 

Text, Grafik & Redaktion: Nadine Greck